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Lebenslauf

Lücke im Lebenslauf? So gehen Sie souverän damit um.

Kaum ein Lebenslauf ist komplett lückenlos – und das ist völlig in Ordnung. Ob nach einem Jobwechsel, einer Auszeit oder durch familiäre Gründe: Entscheidend ist nicht die Lücke selbst, sondern wie Sie damit umgehen.

Wann wird eine Lücke zur Lücke?

  • Bis 4 Wochen: gilt als normale Pause – kein Thema.
  • Ab ca. 2–3 Monaten: sollte kurz erklärt werden, z. B. „berufliche Neuorientierung“ oder „Weiterbildung“.

Typische Gründe – ganz normal

Kündigung, Ausbildung, Präsenzdienst, Reisen, Krankheit, Elternzeit, Pflege, Corona-Zeit … all das sind nachvollziehbare Lebensphasen. Wichtig ist, dass Sie offen und ehrlich bleiben – ohne zu beschönigen oder zu „erfinden“.

Bitte nicht schummeln

Geschönte Zeiträume oder erfundene Weiterbildungen fliegen früher oder später auf – und können Konsequenzen haben. Gerade im öffentlichen Dienst zählt Vertrauen. Bleiben Sie authentisch, das kommt besser an als jede Ausrede.

So präsentieren Sie Ihre Lücke professionell

  • Heben Sie Ihre Stärken und Erfahrungen hervor – nicht die Lücke.
  • Verwenden Sie sachliche Begriffe: „arbeitssuchend“, „Neuorientierung“, „Karenauszeit“…
  • Erklären Sie im Gespräch kurz und selbstbewusst, was war – und wohin Sie wollen.
  • Zeigen Sie, wie Sie die Zeit genutzt haben – z. B. für Weiterbildung, Engagement oder Reflexion.
  • Bleiben Sie bei den Zeitangaben korrekt – das schafft Vertrauen.