Skip to main content Skip to page footer

Hobbys im Lebenslauf

Hobbys im Lebenslauf – Mehr als nur ein Lückenfüller

Hobbys werden oft unterschätzt – dabei sagen sie viel über Sie als Person aus. Besonders im öffentlichen Dienst, wo Teamgeist, Engagement und Nähe zu den Menschen gefragt sind, können gut gewählte Freizeitaktivitäten einen wertvollen Eindruck hinterlassen.

Was bringt’s?

Ein Lebenslauf lebt nicht nur von Fakten – sondern auch davon, wer Sie sind. Hobbys geben Hinweise auf Ihre soziale Kompetenz, Ihre Interessen und Ihre Einstellung zum Miteinander. Genau das ist in Gemeinden und Verbänden gefragt.

Besonders gut kommen an:

  • Vereinsleben & Ehrenamt
    Ob Musikkapelle, Feuerwehr oder Sportverein – wer sich engagiert, zeigt Verlässlichkeit und Gemeinschaftssinn.
  • Teamsport & Gruppenaktivitäten
    Diese sprechen für Kooperation, Ausdauer und Kommunikationsfähigkeit.
  • Hobbys mit Bezug zur Stelle
    Etwa EDV, Handwerk, Organisation, Kreatives – alles, was Ihre Kompetenzen ergänzt.
  • Klassiker mit Charakter
    Wandern, Gartenarbeit oder Lesen wirken bodenständig – wenn sie ehrlich und konkret formuliert sind.

Was lieber weglassen?

  • Austauschbare Angaben wie „Musik hören“, „TV schauen“, „mit Freunden treffen“
  • Zu viele Interessen auf einmal – drei bis fünf reichen
  • Inhalte ohne Bezug oder mit fragwürdigem Image

Im Gespräch punkten

Ihre Hobbys könnten im Bewerbungsgespräch zur Sprache kommen – besonders wenn sie zum Aufgabenbereich passen. Bleiben Sie dabei ehrlich und zeigen Sie, was Ihnen wirklich wichtig ist. Das wirkt authentisch – und macht sympathisch.

Hinweis: Eine Mitgliedschaft beispielsweise bei der Freiwilligen Feuerwehr kann übrigens ein zusätzlicher Vorteil im Auswahlverfahren sein – dies ist sogar gesetzlich verankert (§ 6 Abs. 2 K-GMG). Es lohnt sich also, auch ehrenamtliches Engagement anzusprechen!